Apulien

Apulien: Trulli, Olivenhaine und das ionische Meer

Apulien: Trulli, Olivenhaine und das ionische Meer

Apulien, der Absatz des italienischen Stiefels, ist in den letzten Jahren von einem Geheimtipp zu einem beliebten Ziel geworden – und das zu Recht. Weiße Städte, die kegelförmigen Trulli-Häuser, endlose Olivenhaine und zwei Küsten an zwei Meeren machen die Region zu einem der vielfältigsten Italiens. Hier ein Überblick für die erste Reise.

Die Trulli von Alberobello

Die kegelförmigen Steinhäuser mit ihren spitzen Dächern sind das Wahrzeichen Apuliens. In Alberobello stehen ganze Stadtviertel voller dieser Trulli, ein UNESCO-Welterbe – allerdings stark touristisch. Authentischer erlebt man sie verstreut in der Landschaft des Valle d'Itria, wo man sogar in einem Trullo übernachten kann.

Die weißen Städte

Ostuni, die weiße Stadt, leuchtet auf ihrem Hügel über den Olivenhainen. Locorotondo und Cisternino gehören zu den schönsten Dörfern Italiens. Durch ihre verwinkelten, blütengeschmückten Gassen zu schlendern, ist ein Genuss – besonders am frühen Abend, wenn das Licht golden wird.

Was man wissen sollte

  • Zwei Meere: Die Adria im Osten und das Ionische Meer im Süden bieten unterschiedliche Küsten; die Strände bei Gallipoli und im Salento sind besonders schön.
  • Olivenöl überall: Apulien produziert einen großen Teil des italienischen Olivenöls; eine Verkostung auf einem Bauernhof lohnt sich.
  • Mietwagen nötig: Die schönsten Orte und Strände erreicht man nur mit dem Auto.

Apulische Küche

Die Küche ist einfach und herzhaft: Orecchiette, die ohrenförmige Pasta, mit Stängelkohl, frischer Burrata aus der Region, Fisch von der Küste. Dazu ein kräftiger Primitivo oder Negroamaro – Apuliens Rotweine haben längst internationalen Ruf.

Apulien verbindet Architektur, Küste und Kulinarik auf einzigartige Weise. Trotz wachsender Beliebtheit findet man abseits der Hotspots noch viel Ursprüngliches – eine Region, die sich für mehr als nur eine Reise lohnt.