Bretagne

Die Bretagne mit dem Zelt: Camping an der Küste

Die Bretagne mit dem Zelt: Camping an der Küste

Die Bretagne und das Zelt passen zusammen wie Cidre und Galette. Die zerklüftete Küste, die vielen Naturcampingplätze und die Nähe zum Meer machen die Region zu einem Paradies für alle, die naturnah und unabhängig reisen wollen. Eine Woche mit dem Zelt entlang der Küste ist günstig, abenteuerlich und intensiv.

Camping mit Meerblick

Entlang der bretonischen Küste reihen sich Campingplätze, viele davon klein und familiär, einige direkt auf den Klippen mit Blick aufs Meer. Anders als an der überlaufenen Mittelmeerküste findet man hier auch in der Hauptsaison oft noch einen ruhigen Stellplatz. Morgens mit dem Rauschen der Brandung aufzuwachen, ist die beste Art, in den Tag zu starten.

Die Halbinseln erkunden

Die Pointe du Raz, der westlichste Punkt des französischen Festlands, ragt dramatisch ins tosende Meer. Die Halbinsel Crozon bietet einsame Buchten und Wanderwege. Von einem Basislager aus erkundet man diese Landzungen tageweise zu Fuß oder mit dem Rad.

Praktisches fürs Zelten

  • Wetterfest packen: Das bretonische Wetter ist wechselhaft; ein wirklich wasserdichtes Zelt und warme Schlafsäcke sind entscheidend.
  • Gezeiten beachten: Beim Zelten oder Wandern an der Küste muss man den Tidenkalender im Blick haben, um nicht von der Flut überrascht zu werden.
  • Märkte für Vorräte: Auf den Wochenmärkten deckt man sich mit frischem Fisch, Gemüse und Cidre ein.

Abende am Lagerfeuer

Wo erlaubt, ist ein Abend am Feuer mit Blick auf den Sonnenuntergang über dem Atlantik der Höhepunkt eines Campingtages. Die lange Dämmerung im Sommer schenkt Stunden, in denen das Licht über dem Meer langsam verglüht.

Die Bretagne mit dem Zelt verbindet Freiheit, Natur und Sparsamkeit. Wer wetterfest packt und die Gezeiten respektiert, erlebt die raue Küste so unmittelbar wie auf keine andere Weise – mit Sand in den Schuhen und Salz auf der Haut.