Edinburgh

Edinburgh im Februar: Nebel, Whisky, Buchläden

Edinburgh im Februar: Nebel, Whisky, Buchläden

Edinburgh im Februar ist düster, kalt und literarisch – und genau das macht den Reiz aus. Der Nebel kriecht durch die Gassen der Altstadt, die Burg verschwindet halb im Grau, und in den warmen Pubs und Buchläden findet man Zuflucht. Es ist die Stadt, wie sie Robert Louis Stevenson und Arthur Conan Doyle inspiriert hat.

Die Old Town im Winterlicht

Die Royal Mile, die Hauptachse der Altstadt, führt von der Burg hinab zum Holyrood Palace. Im Februar, ohne Festival-Massen, kann man die engen Seitengassen – die Closes – in Ruhe erkunden. Viele führen zu versteckten Höfen und Treppen, die die geschichtete Struktur der Stadt zeigen.

Whisky gegen die Kälte

Schottland und Whisky gehören zusammen. In einer guten Bar lässt man sich durch die Regionen führen: rauchige Islay-Malts, sanftere Speyside-Sorten. Ein Dram wärmt von innen, während draußen der Nieselregen fällt. Wer mehr wissen will, besucht die Scotch Whisky Experience nahe der Burg.

Bücher und Geschichten

  • Buchläden: Edinburgh ist UNESCO-Literaturstadt. Antiquariate und unabhängige Buchhandlungen laden zum Stöbern an Regentagen ein.
  • Das Writers' Museum: Gewidmet den Dichtern Burns, Scott und Stevenson, kostenlos und stimmungsvoll.
  • Greyfriars Kirkyard: Der alte Friedhof, angeblich Inspiration für manche Harry-Potter-Namen, ist im Nebel besonders atmosphärisch.

Der Aufstieg zum Arthur's Seat

Wer das Wetter erträgt, erklimmt den erloschenen Vulkan mitten in der Stadt. Von oben blickt man über Edinburgh und die Förde des Firth of Forth – an klaren Wintertagen eine grandiose Aussicht, an nebligen ein mystisches Erlebnis.

Edinburgh im Februar ist kein Schönwetterziel, sondern eine Stadt für Liebhaber von Atmosphäre, Geschichte und Literatur. Wer Nebel, Kälte und ein gutes Buch zu schätzen weiß, findet hier ein Winterquartier nach Maß.