Kreta

Kreta im März: die ersten warmen Tage im Westen

Kreta im März: die ersten warmen Tage im Westen

Kreta im März ist eine Insel im Erwachen. Die Hänge leuchten grün, überall blühen wilde Blumen, und die Sonne hat schon Kraft, ohne zu brennen. Der Westen rund um Chania zeigt sich von seiner schönsten Seite – lange bevor die Sommerhitze und die Touristenmassen kommen. Es ist die Zeit für Wanderer und Genießer.

Chania, die venezianische Schönheit

Der alte Hafen von Chania mit seinem venezianischen Leuchtturm gehört zu den schönsten Orten Griechenlands. Im März sind die Gassen der Altstadt noch ruhig, die Tavernen am Wasser füllen sich nur mittags. Man schlendert durch das ehemalige türkische Viertel, vorbei an Resten der Stadtmauer, und genießt die Atmosphäre ohne Gedränge.

Die Berge tragen noch Schnee

Während es an der Küste mild ist, liegt auf den Gipfeln der Weißen Berge noch Schnee. Dieser Kontrast – blühende Täler unter schneebedeckten Höhen – ist typisch für den kretischen Frühling. Die berühmte Samaria-Schlucht öffnet allerdings erst später im Frühjahr.

Was man im März unternimmt

  • Wandern in den Vorbergen: Die niedrigeren Wege sind begehbar und von Frühlingsblumen gesäumt.
  • Strände erkunden: Elafonisi mit seinem rosa Sand ist im März leer; zum Baden ist es noch zu frisch, zum Spazieren perfekt.
  • Bergdörfer besuchen: In Orten wie Therisos oder den Dörfern der Apokoronas-Region erlebt man das echte Kreta.

Kretische Küche und Gastfreundschaft

Die kretische Küche gilt als eine der gesündesten der Welt: viel Olivenöl, Wildkräuter, Hülsenfrüchte, Käse. In den Dorftavernen bekommt man oft am Ende einen Raki aufs Haus – eine Geste der Gastfreundschaft, die man nicht ablehnen sollte.

Kreta im März verbindet mildes Wetter, blühende Natur und echte Ruhe. Wer die Insel ohne Sommerhitze und Menschenmassen erleben will, findet im Westen rund um Chania den idealen Frühlingsbeginn.