Bergen

Norwegens Fjorde im Winter: Bergen als Ausgangspunkt

Norwegens Fjorde im Winter: Bergen als Ausgangspunkt

Die norwegischen Fjorde kennt man von sommerlichen Kreuzfahrtbildern. Im Winter aber zeigen sie ein anderes Gesicht: schneebedeckte Steilwände, schwarzes Wasser, dünne Wolken, die zwischen den Bergen hängen. Bergen, die regenreiche Hafenstadt an der Westküste, ist der ideale Ausgangspunkt für diese stille Jahreszeit.

Bergen, die Stadt zwischen den Bergen

Das alte Hanseviertel Bryggen mit seinen schiefen Holzhäusern gehört zum UNESCO-Welterbe und ist im Winter ohne Kreuzfahrtmassen ein Genuss. Auf dem Fischmarkt kauft man frischen Lachs, und vom Hausberg Fløyen, erreichbar mit der Standseilbahn, blickt man über die verschneite Stadt und die Fjorde dahinter.

Regen gehört dazu

Bergen gilt als eine der regenreichsten Städte Europas. Im Winter fällt der Niederschlag oft als Schnee oder Schneeregen. Wer das akzeptiert und wasserdichte Kleidung mitbringt, lässt sich davon nicht die Laune verderben – die Einheimischen tun es auch nicht.

Hinaus in die Fjorde

  • Die Bergenbahn: Die Zugfahrt über das verschneite Hochplateau Hardangervidda nach Oslo gilt als eine der schönsten Bahnstrecken Europas.
  • Fjordtour mit dem Boot: Auch im Winter fahren Schiffe in den Nærøyfjord, einen der schmalsten und dramatischsten Fjorde – warm anziehen.
  • Flåmsbana: Die steile Bergbahn von Flåm hinauf nach Myrdal ist im Schnee besonders eindrucksvoll.

Was man einplanen sollte

Die Tage sind kurz, das Licht ist knapp. Touren konzentriert man auf die Mittagsstunden. Und Norwegen ist teuer – Selbstverpflegung und das Vermeiden von Restaurants zu jeder Mahlzeit schonen das Budget erheblich.

Norwegens Fjorde im Winter sind kein Massenziel, und das ist ihr größter Vorzug. Von Bergen aus erreicht man die schönsten Landschaften, ohne sich durch Menschenmengen kämpfen zu müssen – wenn man Regen, Kälte und kurze Tage als Teil des Erlebnisses annimmt.